Sehen und gesehen werden

Wie genau schauen wir noch auf die Menschen, die uns nahe sind?

 

Haben wir nicht  Bilder von  Ihnen im Kopf, wie sie früher mal waren, oder wie wir denken, dass sie sind?
Bekommen wir Weiterentwicklungen oder Veränderungen mit, oder wollen wir sie gar nicht mitbekommen?
Wie stellen wir uns auf Veränderungen der nahestehenden Lieben ein?

Wie gehen wir z.B. damit um, wenn Vater oder Mutter alt werden, mehr Hilfe benötigen, oder gar dement werden?

Am liebsten würde man doch den Kopf in den Sand stecken und Alle und Alles soll so bleiben wie es immer war.  Das war jedenfalls mein erster Impuls, als meine geliebte Großmutter mich eines Tages nicht mehr erkannte.

 

Wenn wir in der Liebe plötzlich merken, mein Gegenüber hat sich so verändert, so kann und will ich nicht weiter machen.

Oder habe ich mich so verändert, dass plötzlich vieles in meinem Leben nicht mehr passt?

 

Leben wir mit einer Maske, erfüllen wir die Erwartungen, die andere an uns haben, bloß weil wir das immer so gemacht haben?

 

Verlieren wir im Laufe der Jahre immer mehr von unserem eigentlichen wahren Selbst?

Stehen wir zu uns selber? Oder haben wir Angst, dass der/die Andere sich dann abwendet?

Muten wir uns den Anderen so  zu, wie wir wirklich sind?

Lassen wir zu, dass wir gesehen werden, wirklich gesehen werden?

 

Haben wir eine Krankheit/ein Symptom, dass uns zwingt genauer hinzusehen? Tun wir das dann auch?

 

Es erfordert Mut.

 

Einerseits den Mut wirklich hinzuschauen, um zu erkennen, wie das Leben ist.

Andererseits den Mut, sich selbst anzuschauen und auch zu zulassen, dass Andere uns wirklich sehen können.

Beides hat damit zu tun, sich der Realität zu stellen, hinzuschauen.

Ein wunderbares Instrument dazu ist der Lebensintegrationsprozess (LIP).

Man schaut auf sich selbst und hat so die Gelegenheit zu erkennen:  Mensch, eigentlich ticke ich ja ganz anders, als ich mich gebe.

Oder aber, man entdeckt längst vergessene Qualitäten wieder, die einem helfen gut mir sich selbst in Kontakt zu sein.

Und man erlebt im LIP, das man ganz fest in der Wirklichkeit steht, so kann ich mich auch gefahrlos von anderen anschauen lassen.

Neuer Termin Aufstellungstag

Herzlich Willkommen zum nächsten Aufstellungstag am

Samstag 24.6.2023 

Veranstaltungsort: 
8chtsam
Bachstr. 8
53359 Rheinbach

Beginn: 10 Uhr – Ende ca. 18 Uhr

Anmeldungen bitte über das Anmeldeformular

oder per E-Mail: gutaufgestellt@yahoo.com
Tel. 02641 – 384612

 

Weitere Daten unter „Termine“

Systemische Paarberatung in Grafschaft

Systemische Einzelberatung, Paarberatung und Familienberatung in Grafschaft (Voreifel)

… Sie leben in Grafschaft, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Dernau, Remagen, Sinzig, Bad Breisig, Andernach, Wachtberg, Meckenheim, Rheinbach oder Bonn und sind auf der Suche nach einer systemischen Beratung?

…dann sind Sie bei mir sehr gut aufgehoben.

Familienaufstellungen führe ich bei Bedarf sowohl ergänzend zu meiner umfassenden Beratung als auch an Aufstellungsnachmittagen durch (siehe bitte unter Termine).

 

 

Alte Pfade – Neue Wege

Muss ein Weg erst zu Ende sein, damit wir einen neuen Weg einschlagen?

Sehen wir die neuen Wege erst wenn wir ganz am Ende sind?

Haben wir den Mut neue Wege einzuschlagen gegen jeden Widerstand?

Die meisten Menschen, die den Mut haben Neues zu wagen, berichten dass das die beste Entscheidung Ihres Lebens war.

Versuchen wir doch mal mit einfachen Aktionen alte Pfade zu verlassen und neue Wege zu entdecken.

Nur Mut